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Profitipp: W-LAN-Telefonie mit der FritzBox

Mit Handys und Smartphones, die W-LAN unterstützen, können Sie sogar mobil voipen. Diese Tipps stellen die kabellose Verbindung zur FritzBox her.

1. Zuerst etwas Vorarbeit: AVM veröffentlicht regelmäßig Firmware-Updates, die Sie auf Ihrer FritzBox einspielen sollten. Laden Sie die Firmware-Images unter www.avm.de. Geben Sie im Browser »http://fritz.box« ein und klappen Sie das Menü »Einstellungen | System« auf. Unter »Firmware-Update« können Sie das lokal gespeicherte Image an die Box übertragen. Außerdem aktivieren Sie unter »Ansicht« noch die »Experten-Ansicht« - die brauchen Sie für den nächsten Schritt.

2. Melden Sie Ihr W-LAN-Telefon an der FritzBox an. Unter »Einstellungen | WLAN« sehen Sie eine Liste der angemeldeten Geräte. Notieren Sie hier die IP-Adresse des Telefons. Vorsicht! Erwischen Sie nicht aus Versehen die IP-Adresse Ihres Rechners - das könnte im nächsten Schritt gefährlich werden. Noch ein Tipp, falls das Telefon via Ethernet an der FritzBox hängt: Sie müssen die IP-Adresse am Gerät selbst herausfinden - in der Anleitung steht, wie das geht.

3. Öffnen Sie das Menü »Einstellungen | Internet | Portfreigabe«. Im Dialog zum Einstellen der Portfreigaben klicken Sie auf »Neue Portfreigabe«. Neben »Portfreigabe aktiv für« wählen Sie »Exposed Host« und tragen die IP-Adresse Ihres W-LAN-Telefons ein. Jetzt kann sich das SIP-Telefon am SIP-Server des VoIP-Providers anmelden, und alle Anfragen gehen ungefiltert an das Endgerät durch. Werden Sie nun angerufen, klingelt das SIP-Telefon - allerdings nur dieses.

4. Sollen SIP-Anrufe an alle Telefone der Anlage geleitet werden, wird es komplizierter. Richten Sie das W-LAN-Telefon nicht als »Exposed Host« ein. Stattdessen aktivieren Sie in den W-LAN-Einstellungen Ihres Telefons den STUN-Server - Details siehe Anleitung. Erfragen Sie bei Ihrem VoIP-Provider die Adresse des STUN-Servers und welche Ports verwendet werden. Tragen Sie die Angaben im Telefon ein. Bietet Ihr Provider keinen STUN-Server (etwa QSC), bleiben Sie leider außen vor.

Was Sie über Internet-Telefonie (VoIP) wissen sollten
 
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