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IP-Telefonie nun auch für KMUs
Sind Sie ein KMU mit einer Telefonanlage zwischen fünf und 100 Anschlüssen? Dann lesen Sie, warum es sich lohnt, mit der neuen IP-Telefonie mit mehr Komfort Geld zu sparen.
Das letzte Mal, dass Sie sich über Telefongebühren, Wartungskosten und Erreichbarkeit durch Ihre Kunden Gedanken gemacht haben, ist -ähm... länger her? Kein Einzelfall bei Klein- und Mittelunternehmen mit fünf bis 100 Anschlüssen.
Sollten Sie aber! Machen Sie es den Konzernen nach, sagen Sie der alten Telefonanlage ade und steigen Sie auf IP-Telefonie um. Warum? Statt des manuellen Wählens der Telefonnummer klicken Sie zukünftig einfach am PC auf den Kontakt und werden verbunden. Ein neuer Mitarbeiter kommt ins Unternehmen? Kein Problem, Sie selbst oder irgendein Kollege konfiguriert binnen Minuten den neuen Anschluss. Das "Telefonkastl" in die Computerdose einstöpseln und am Rechner die Rechte und Funktionen dieses Anschlusses zusammenklicken, fertig. Und nach dem Praktikumsmonat dauert es wieder nur wenige Minuten und der Anschluss ist wieder eingemottet. Kein Anruf geht verloren, keine unnötigen Kosten entstehen, weil vergessen wurde, die weltweite Wahlberechtigung auszuschalten.

Bis zu 56 Nebensteilen hat die Gigaset DE900 ausgebaut als Zentrale im Direktzugriff- edles Design nicht nur für den Chefschreibtisch
Renaissance des Festnetzes
Erstmals seit vielenjahren freut sich die Telekom als Marktführer bei den Festnetzanschlüssen über Kundenzuwächse beim Kupfer- und Glaskabel. Vor allem die Kombipakete, bei denen Telefon, Internet und Fernsehen über das totgesagte Kupferkabel kommen, finden Anklang bei Privatanschlüssen und im Home-Office. Dabei steht aber nur eine Telefonleitung zur Verfügung, was beim Betrieb einer Bankomatkassa im Einzelhandel oder dem E-Card Reader in der Arztpraxis automatisch einen zweiten teuren Anschluss erfordert.
Ein gutes Argument für die Anbieter von "Telefonie in der Cloud", der Internet-basierten Telefonie. Sie blasen Halali auf die wartungskostenintensiven alten Telefonanlagen. Zwar sind die alten langlaufenden Knebelverträge bei den Wartungsaufwänden überwiegend ausgelaufen, aber die Weiternutzung der alten Technologie kostet bei Wartung und Betrieb deutlich mehr als der Aufwand des Umstiegs auf eine neue IP-basierte Telefonanlage.
ISDN als Trägertechnologie der bisherigen Telefonie stammt aus den 1980er-Jahren. Aufgrund der verwendeten proprietären Telefonsysteme erfordert das Protokoll teure individuelle Programmierung und Betreuung. Kostet der normale Telefonanschluss für eine Leitung im Monat 18,90 Euro, bietet der ISDN-Basisanschluss um 24,90 Euro Grundgebühr bei Al Telekom zwei parallele Leitungen (gleichzeitig ein Telefongespräch und ein Faxversand oder zwei Telefongespräche). Ein ISDN-Primärmultiplexanschluss für 30 gleichzeitige Sprach- oder Datenkanäle kostet bei A1 Telekom ab 349,90 Euro. Bei Alternativanbietern wie Tele2 gibt's den ISDN-Basisanschluss bereits um 16,90 Euro im Monat.
Relativ hohe Kosten, die die Telekombetreiber vor allem damit begründen, dass sie das moderne IP-Netz und parallel immer noch das alte Telefonnetz betreiben müssen. Damit wären Kosteneinsparungen beim Provider und beim Kunden möglich - „Hurra die Gams und ab in die Cloud"?
Neue IP-Lösungen für KMUs
Großkunden mit mehr als 500 Teilnehmeranschlüssen sind bereits mit fliegenden Fahnen zur IP-basierten Telefonie gewechselt. Von dort abgeleitet bieten die Telefonsysteme der neuen Generation etwa von Platzhirsch Kapsch BusinessCom z. B. integriertes „Least cost routing" und Gesprächsdatenerfassung für volle Kostentransparenz. Die „One Number"-Funktion leitet Anrufe wahlweise aufs Tischgerät, aufs mobile InHouse-DECT-Telefon oder aufs Handy um, ohne dass es der Anrufer bemerkt. Konferenzfunktionen, Smartphone-Integration und Callcenter-Unterstützung sind für jene, die mehr als nur Telefonieren wollen - Freischaltung einfach per Mausklick.
Das gibt's nun auch für KMUs. Gigaset Professional etwa bietet anlässlich seines Marktstarts in Österreich innovative Features, attraktive Preise, einfache Skalierbarkeit von einigen wenigen Nutzern bis zu 100 Anschlüssen und einfache Wartung auf Mac, Linuxoder Windows-PCs. Vor allem das in Tausenden Endgeräten erprobte einfache Bedienungskonzept kann ein gutes Argument für jene KMU-Kunden sein, bei dem die Telefonie einfach nur funktionieren muss.
Hybridlösungen für die alte und neue Telefonwelt
Die Stabilität des teuren ISDN-Anschlusses kombiniert mit dem Preisvorteil der IP-Welt will Gigaset Professional mit seiner Hybridlösung verbinden. Sowohl die alte bestehende ISDN-Leitung als auch der IP-Anschluss können alternativ oder parallel genutzt werden oder bei Ausfall einer Leitung wechselseitig einspringen. Wer beim Telefon auf höchste Verfügbarkeit angewiesen ist, kann damit einerseits Kosten optimieren und auch geringste Ausfallzeiten garantieren. Selbst wenn der Anbieter die berühmte „Five niner"-Verfügbarkeitsgarantie abgibt, bei 99,999 Prozent Verfügbarkeit steht eine Telefonanlage immer noch bis zu sechs Minuten im Jahr still.
Bei Kapsch BusinessCom gibt's für KMUs die IP-Telefonlösung Intelli-Gate von Aastra. Vor allem im laufenden Betrieb ist das Aastra-System intuitiv bedienbar und einfach skalierbar. Die Endgeräte nutzen nur noch die EDV-Verkabelung (CAT5 bis CAT7). Eine eigene Verkabelung fürs Telefon ist nicht mehr notwendig. Mit einem Gigabyte-Switch im Schreibtischtelefon spart der Kunde von Gigaset zukünftig sogar ein zusätzliches Kabel, der PC wird dort in das Telefon gestöpselt.
Executive Telefon mit Farbdisplay, Touchscreen und HiFi-Ton - Aastra 6739
IP-Telefonie pur
Wer schon für VoIP pur (Voice over Internet Protocol) bereit ist und die Verantwortung für seine Telefonie dem Rechenzentrum großer Anbieter überlassen will, findetbeiden Telekomprovidern und VoIP-Anbietern umfassende Angebote. Kein Telefonkastl mehr vor Ort, das Telefon liegt im Rechenzentrum des Anbieters. Die A1 Telekom bietet z. B. ein Package inklusive professionell erstellter Warteschleifenmusik und Anrufbeantworterfunktion, bei Tele2 gibt es die Möglichkeit von Videokonferenzen sogar in HD-Qualität. Ableger von ausländischen Konzernen wie z. B. Sipgate.at bieten alle Telefonendgeräte zur Auswahl für den Selfmade-Kunden im Internet-Shop.
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die neuen IP-Telefonanlagen kaum voneinander. Deshalb versuchen die Anbieter, mit zusätzlichen Features und vor allem in der Beratung zu punkten. Die Integration eines Heimarbeitsplatzes, der virtuelle Zusammenschluss mehrerer Standorte (Büro, Lager, Home-Office oder Filiale), die Nutzung von Kundentelefondaten in MS Outlook beim Wählen, „Unified Communication", wenn ein Fax kommt, und vieles mehr ist möglich, nicht immer alles sinnvoll.

Einbau im 19-Zoll-Computerrack - dort gehören jetzt Telefonanlagen wie Gigaset T500Pro neuerdings auch in KMUs hin
Fazit
Sowohl die Provider als auch die Lösungsanbieter, Systemhäuserund Hersteller haben die österreichischen KMUs endgültig als neue Zielgruppe erkannt. Marktstudien gehen von Umsatzsteigerungen von bis zu 15 Prozent jährlich in den nächsten Jahren aus.
Kostenvorteile im Betrieb, neue Funktionen und bereinigte Schwächen aus der ersten Generation der IP-Telefonie machen heute einen Umstieg sinnvoll. Mittlerweile haben die Anbieter die Skalierung auf Unternehmen mit fünf bis 100 Anschlüssen gut gelöst. Um in der Vielfalt der Angebote die richtige Lösung zu finden, bedarf es einer genauen Anforderung, was die neue Telefonie leisten muss. Wer beispielsweise nur Apple-Computer hat, wird mit einem Windows-Konfigurationsprogramm wenig Freude haben. Bei den Telefongrundfunktionen leisten alle Anbieter dasselbe, ohne einen verständigen Berater/Betreuer, der auch eine Gesprächsdatenanalyse durchführt, wird die Auswahl für den Laien aber schwierig.
Quelle: www.gewinn.com
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