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Die ganze Welt zum Ortstarif - am Handy!
Jajah, österreichstämmiger Konkurrent von Skype, hat zwei neue Telefondienste auf den Markt gebracht, die in Preis und Bequemlichkeit derzeit einmalig sind.
Ihre Tochter weilt gerade auf Studienaufenthalt in den USA und der tägliche Mitteilungsbedarf ist entsprechend groß. Sie kennen natürlich Skype, um kostenlos zu telefonieren, aber die Zeitverschiebung macht es für Sie beide unmöglich, immer zum richtigen Zeitpunkt vor dem Notebook zuhause zu sitzen. Von Handy zu Handy wäre viel bequemer. Aber vom Handy in die USA zahlen Sie noch immer zwischen zwei und drei Euro pro Minute. Was tun?
"Jajah direkt" verwenden!
Jeder bekommt eine neue Jajah-Nummer
Handy-zu-Handy-Telefonate sind damit zwar nicht umsonst wie beim PC-zu-PC-Skypen, aber äußerst günstig, und das noch dazu einfach: Sie lassen sich über ,Jajah direkt" einfach eine eigene Telefonnummer geben, die Sie in Ihrem Handy abspeichern und die Sie dann ganz normal zum Ortstarif anrufen können.
Der Weg dorthin ist im Unterschied zu anderen Systemen ebenfalls nicht sonderlich schwierig. Sie haben Ihren Account auf www.jajah.com angelegt (dauert zwei Minuten), loggen sich ein und tippen Name und Telefonnummer Ihrer Tochter in das Adressbuch ein (eine Sync-Möglichkeit mit E-Mail-Adressbüchem a la Outlook gibt es leider nicht). Jajah gibt Ihnen daraufhin sofort eine andere zehnstellige Nummer, die Sie wählen, und sogleich werden Sie mit Ihrer Tochter verbunden. Das kostet Sie nur noch den lokalen Ortstarif, egal ob Sie diese Nummer vom Computer, vom Festnetz oder vom Handy aus anwählen.
Für Handy-Nutzer hat Jajah noch einen besonderen Service: Klicken Sie auf die Jajah-Nummer im Online-Adressbuch, und Sie erhalten sofort ein SMS, das diese Nummer enthält. Sie brauchen sie dann nicht neu einzugeben, sondern nur noch als neue zusätzliche Telefonnummer Ihrer Tochter einzuspeichern.
Voraussetzung ist, dass Sie sich einmalig registrieren und einen bestimmten Betrag, zehn bis 50 Euro, als Startguthaben von Ihrer Kreditkarte überweisen. Binnen zehn Minuten ist alles eingerichtet und der Betrag als Guthaben auf dem Konto. Jajah informiert Sie bei jedem Telefonat, was es gekostet hat, wie viel Sie sich erspart haben (psychologisch sehr interessant), online sehen Sie Ihr Restguthaben, das Sie jederzeit auffüllen können.
Die einzige große Einschränkung: Die Nummern, die Sie eingeben, können Sie nur von Österreich aus anwählen. "Jajah direkt" funktioniert auch in (derzeit rund 20) anderen Ländern, allerdings müssen Sie dafür wieder eine neue Adressliste anlegen, für die Sie andere Nummern bekommen, wenn Sie also beispielsweise von Deutschland oder Italien aus Ihre Tochter anrufen.
Und vom Ausland aus? Jajah Mobile Web
Es gibt bei Jajah aber nun auch eine Möglichkeit, vom Ausland ins Ausland zum Ortstarif zu telefonieren: Jajah Mobile Web arbeitet mit allen Blackberrys, Communicators & Co, die einen Internet-Browser intus haben. Sie tippen im Internet-Browser Ihres PDAs mobile. jajah.com ein und speichern diese Website als Link. Dort tragen Sie die Nummern ein, die Sie wählen wollen, klicken auf „Anrufen" und telefonieren ganz normal. Wenn Sie am nächsten Tag wieder anrufen wollen, ist die Nummer gespeichert. Auch alle Namen und Telefonnummern, die Sie am PC ins Jajah-Telefonbuch eingetragen haben, finden Sie hier vor. Dies funktioniert auf der ganzen Welt, da es die ganz normalen Festnetz- und Handy-Nummern sind. Das Problem ist nur, dass Sie natürlich die vollen Roaming-Kosten bezahlen, wenn Sie sich mit Ihrer österreichischen SIM-Karte von A1, T-Mobile oder One ins Netz von Vodafone in Großbritannien, von T-Mobile in Deutschland oder von France Telecom in Frankreich reinhängen.
Wer länger oder häufiger im Ausland weilt, hat aber häufig sowieso eine lokale SIM-Karte, die man verwendet, um günstiger zu telefonieren. Wenn nicht, löst man sich eine Prepaid-Karte und kann dann auch aus dem Ausland vom Handy/PDA aus Menschen in der ganzen Welt zum Ortstarif anrufen (je nachdem, wie viele Töchter Sie haben)!
Die Nachteile an dieser Variante:
• Das Handling ist viel mühsamer, die PDA-Internet-Zugänge sind meist langsam und umständlich.
• Es ist unterschiedlich schwierig, eine lokale SIM-Karte zu bekommen. In Österreich kauft man einfach anonym eine Prepaid-Karte, die man ins Handy einlegt. In manchen Ländern ist jedoch ein komplizierter Registrierungsvorgang auch für Prepaid-Karten notwendig - mit einem langen Antragsformular, der Abgabe einer Reisepasskopie usw.
Testfazit: Mit beiden Varianten hat Jajah der Konkurrenz einiges vorgelegt.
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