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Skype: Der Marktführer in Sachen VoIP

Skype (www.skype.de) - gegründet von den Kazaa-Entwicklern Niklas Zennström und Janus Friis, die die Firma 2005 für einen Milliardenbetrag an Ebay verkauften - ist der weltweite Marktführer bei der IP-Telefonie über den PC. Die benötigte Software, der Skype-Client, steht zum kostenlosen Download bereit und ist derzeit für Windows in der Version 3.1 verfügbar; gleichzeitig bietet die Firma Clients für das Mac OS X und verschiedene Linux-Distributionen an.

Gespräche zwischen Skype-Benutzern sind weltweit kostenlos, für Anrufe ins Fest- oder Mobilfunknetz stellt die Firma den Dienst SkypeOut zur Verfügung, bei dem man 2 Cent (Festnetz) beziehungsweise 23 Cent (Mobilfunk) pro Minute bezahlt; hinzu kommt jeweils noch eine Verbindungsgebühr von rund 4 Cent pro Gespräch. Auch Auslandstelefonate sind möglich, ein Anruf in die USA kostet beispielsweise 2 Cent pro Minute. Um SkypeOut nutzen zu können, muss ein Guthaben von mindestens 11,50 Euro einbezahlt werden.

Kostengünstig Telefonieren
Via Skype ins Festnetz telefonieren: Über SkypeOut können Sie auch normale Festnetznummer anrufen.

Parallel dazu bietet Skype für 57,50 Euro im Jahr SkypeIn an - einen Dienst, über den der Anwender eine normale Rufnummer erhält und auf diese Weise auch aus dem Fest- oder Mobilfunknetz erreichbar ist.

Skype hat sich in den letzten Jahren von einem reinen VoIP-Programm zu einer Software weiterentwickelt, mit der die Teilnehmer auch Dateien austauschen, kostenpflichtig SMS-Nachrichten versenden, Chatgespräche führen und Videotelefonie betreiben können. Auch eine Funktion zur Anrufweiterleitung ist in den Client eingebaut. Die Software ist damit eine Alternative zu den Messenger-Programmen, beispielsweise von Microsoft, Yahoo oder AOL.

Die größten Vorteile von Skype sind die gute Sprachqualität, die einfache Konfiguration und die weite Verbreitung des Programms, die kostenlose Telefonate zu Millionen anderer Benutzer erlaubt. Mittlerweile sind, beispielsweise von Ovislink (www.ovislink.de), sowohl spezielle, auf Bluetooth basierende Skype-Telefone wie auch USB-Adapter erhältlich, mithilfe derer man auch mit herkömmlichen Apparaten über Skype telefonieren kann.

Nachteilig bei Skype ist, dass der Client mit einem proprietären Protokoll arbeitet, so dass sich zum Telefonieren ausschließlich der Skype-Client verwenden lässt. Schnittstellen zu anderen VoIP-Diensten, etwa zu Messenger-Services, gibt es nicht. Bei der Entscheidung zwischen Skype und den Angeboten der Telekommunikations- und Kabelfirmen sollten Sie zudem bedenken, dass Sie zum einen nur solche Teilnehmer anrufen können, die gerade online sind, und dass Gespräche ins Festnetz kostenpflichtig sind.

FAZIT: Skype ist in erster Linie eine gute Lösung, um bei der Arbeit oder bei Onlinespielen mit anderen Skype-Anwendern kostenlos telefonieren zu können. Zudem ist der Dienst eine attraktive Möglichkeit, mit Freunden im Ausland in Kontakt zu bleiben. Ein vollwertiger Telefonersatz ist Skype nicht - dafür sind die Gebühren für Anrufe im Festnetz oder bei Mobilfunknummern zu hoch.

Messenger-Software: VoIP mit Microsoft, Yahoo und AOL
 
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